Cocktails

Von Hahnenschwänzen und Eierbechern  

…keine Angst: meine Kurse werden keine trockene Angelegenheit. Denn im Anschluss an die Theorie werden die Teilnehmer selbst zum Barkeeper. Geschüttelt, gerührt, welches Barequipment wird für was benötigt? Hier stehe ich mit Rat und Tat zur Seite.
Die Geschichten zur Wortschöpfung des Cocktails sind so zahlreich wie bizarr. Übersetzt heißt er Hahnenschwanz, was nicht viel weiterhilft, sich aber in Anekdoten niederschlägt, die dann wahlweise von Drinks dekoriert mit Hahnenfedern handeln oder aber Mischgetränke als Finderlohn für einen wertvollen Kampfhahn bemühen.
Nichtsdestotrotz gibt es einige überzeugendere Möglichkeiten zur Herkunft der Bezeichnung.
Da wäre zum Beispiel der französische Apotheker Antoine Peychaud, der mit Getränken und Gewürzen experimentierte. Bei seinen Versuchen stellte er auch die bis heute erhältlichen Peychaud´s Bitters her. Um diese zu verbreiten servierte er sie gemischt mit Cognac, Wasser und Zucker und dies tat er in einem Eierbecher. So übertrug sich angeblich das Wort für Eierbecher, coqeutier, auf das Getränk und wurde in der amerikanischen Aussprache zum COCKTAIL.

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